Mecklenburg-Vorpommern
Das im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland gelegene Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat eine Fläche von 23.185 Quadratkilometer und rund 1,66 Millionen Einwohner. Weite Strände, traditionsreiche Seebäder und Hansestädte, Alleen, die vorbei an Wäldern, Seen und Feldern führen, Schlösser, Gutsanlagen und Herrenhäuser mit gepflegten Parks – das alles ist Mecklenburg-Vorpommern. Erstklassige Reiseziele an der Ostseeküste oder der Mecklenburger Seenplatte, kulturelle Veranstaltungen, Naturerlebnisse und freundliche Menschen ziehen jedes Jahr mehr Gäste an. Mecklenburg-Vorpommern ist jedoch nicht nur durch touristische Attraktionen geprägt. Das Land verfügt über traditionsreiche Universitäten in Rostock und Greifswald sowie fünf Fachhochschulen. Neben der traditionellen Land- und Ernährungswirtschaft, der maritimen Wirtschaft und dem Tourismus finden sich im Land die Branchen von morgen: Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologien, Erneuerbare Energien und Umwelttechnologien. Zudem strebt Mecklenburg-Vorpommern an, „Gesundheitsland Nummer 1“ in Deutschland zu werden.
Wichtige Handelspartner Mecklenburg-Vorpommerns befinden sich im Ostseeraum. Dabei spielen unter anderem die besondere Wirtschaftsdynamik der Anrainerstaaten und der kostengünstige Transport über die Ostsee eine besondere Rolle. Polen nimmt hier mit einem Gesamthandelsvolumen von 9 % in 2008 einen der vordersten Plätze ein.
Seit 2000 berät das Haus der Wirtschaft in Stettin Firmen, die über die Grenzen hinweg tätig werden wollen und Handelspartner suchen. Wichtige Unterstützung erhalten grenzübergreifende Projekte über das Förderprogramm INTERREG IV A und das South Baltic Programm der EU, wobei die Verwaltungsbehörde für das INTERREG IV A-Programm in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt ist.
Auch Netzwerke wie ScanBalt fördern die Zusammenarbeit im Ostseeraum: Hier haben sich Bioregionen aus dem gesamten Ostseeraum zusammengeschlossen - über 60 Hochschulen und mehr als 800 Life Science-Firmen mit über 60.000 Beschäftigten, unter anderem aus Mecklenburg-Vorpommern und Polen. Durch vernetzte Forschung, Entwicklung und Ausbildung soll der Ostseeraum zu einer der führenden Biotechnologieregionen in Europa entwickelt werden.
Mit den Regionen im Ostseeraum verbindet das Land eine gemeinsame Kultur und Geschichte. Die Ostseeregionen bilden daher auch die Schwerpunkte des Landes in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und europäischen Integration. Auf Grund der unmittelbaren Nachbarschaft und der historisch-kulturellen Bindungen stehen dabei die Landespartnerschaften mit den polnischen Wojewodschaften Westpommern (Stettin) und Pommern (Danzig) im Mittelpunkt. Hunderte von gemeinsamen Projekten, feste Verbindungen und Netzwerke prägen und beleben die Partnerschaften und die freundschaftlichen Beziehungen. Kernstücke der partnerschaftlichen Zusammenarbeit bilden die seit 1998 regional wechselnden Präsentationen mit der Wojewodschaft Westpommern mit insgesamt weit über 400 gemeinsamen Projekten sowie die mit der Wojewodschaft Pommern seit 2000 jährlich ausgerichtete internationale Sicherheitskonferenz „Danziger Gespräche“.
Die Euroregion POMERANIA ist ein wichtiger Bestandteil der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Seit 1995 wirkt sie bei der Bewirtschaftung der EU-Fördermittel für die grenzüberschreitende bilaterale Zusammenarbeit (INTERREG A-Projekte) mit.




