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Brandenburg

Das „verborgene Juwel“ – so hatte ein Unternehmer den Investitionsstandort Brandenburg vor einigen Jahren charakterisiert. Heute verzeichnet Deutschlands Hauptstadtregion einen regelrechten Investitionsboom. Das „verborgene Juwel“ ist entdeckt! Die EU-Erweiterung hat Brandenburg vom Rand in die Mitte der erweiterten Europäischen Union gerückt. Die Wirtschaft wächst, das Exportvolumen nimmt zweistellig zu und die renommierte Prognos AG attestiert dem Standort in ihrem „Zukunftsatlas 2007“ beste Entwicklungschancen. Brandenburg ist im Aufwind.

Brandenburg bietet als Flächenland Raum für Expansion und Infrastrukturprojekte. Gleichzeitig liegt die Metropole Berlin in Reichweite. Die deutsche Hauptstadtregion hat die längste gemeinsame Grenze mit dem wichtigsten neuen EU-Mitgliedsstaat Polen, ist so groß wie Belgien und ist so bevölkerungsreich wie die Schweiz und verfügt über exzellente transnationale Verkehrsverbindungen sowie hochmotivierte und hervorragend ausgebildete Fachkräfte. Als europäische Drehscheibe verbindet Brandenburg/Berlin die europäischen Achsen Paris-Warschau-Moskau und Stockholm-Prag-Wien und ist vor allem für strategisch weitsichtige Investoren von Interesse. Die Ausrichtung in den Wirtschaftsverflechtungen Brandenburgs ist stark durch die Ost-West-Achse in Richtung MOE geprägt. So ist Polen als Hauptausfuhr- und zweitwichtigstes Einfuhrland der wichtigste Handelspartner Brandenburgs. Die Märkte in MOE stellen durch ihre hohen Wachstumsraten eine besondere Chance als Absatzmarkt da. BIP-Wachstumsraten (2006) in Höhe von 6,1 % (Polen) bis 11,9 % (Lettland) sind Zeichen einer erstarkenden Wirtschaft (bfai, 2007b,c) sowie ein Spiegel wachsender Kaufkraft und Annäherung an westliche Konsumgewohnheiten. Im Bereich der Zulieferung aus den MOE-Staaten besteht die Möglichkeit der Nutzung von Kostenvorteilen, die u. a. auf Lohnkosten- und Transportkostenvorteile zurückzuführen sind.

Brandenburg zeichnet sich durch seine hohe Konzentration von Forschungs- und Entwicklungspotenzialen aus. Hier kooperieren Wissenschaft und Wirtschaft eng miteinander. Die 3 Universitäten in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam, die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam und die fünf Fachhochschulen ergänzen die Berliner Angebote in der Fläche und machen die Hauptstadtregion zur dichtesten Forschungslandschaft Deutschlands. Brandenburgs 21 Technologieparks und Gründerzentren bieten technologieorientierten Unternehmen maßgeschneiderte Rahmenbedingungen. Die zahlreichen Netzwerke zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind eine besondere Stärke in Brandenburg. Neben den Transferstellen der Hochschulen unterstützt eine Patentverwertungsagentur den intensiven Wissenstransfer im Bundesland Brandenburg.

Brandenburg bringt anwendungsbezogene Kompetenz vor allem in den Branchen Luftfahrtindustrie, Automobilindustrie, Ernährungswirtschaft, Geoinformationswirtschaft, Holzverarbeitende Wirtschaft, Kunststoffe/Chemie, Energiewirtschaft, Medien/IT/Kommunikation, Logistik, Schienenverkehrstechnik, Optik, Papierindustrie, Mineralölwirtschaft / Biokraftstoffe, Metallerzeugung / -be- und verarbeitung, Life Sciences und Tourismus ein.

Brandenburg bietet die besten Förderbedingungen Europas. Bis zu 30 % Zuschuss erhalten Großunternehmen und bis zu 50 % kleine und mittlere Unternehmen für Investitionen. Auch F&E-Projekte werden durch attraktive Landes- und Bundesprogramme effektiv gefördert.
 

Wichtige Links:

 Der zentrale Ansprechpartner für die Wirtschaftsförderung in Brandenburg

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